11 geniale Tricks, wie du jede Krise überwinden kannst

Jeder befindet sich mal in einer Krise. Das ist gar nichts Außergewöhnliches. Die Kunst besteht darin, diese Krise zu meistern.

Kennst du die Situation: Du willst etwas unbedingt erreichen, z.B. den neu ausgeschriebenen Job bekommen oder mit dem neuen Kollegen/Kollegin ausgehen und es will einfach nicht funktionieren. Oder dein neuer, gerade angetretener Job ist einfach überhaupt nicht so, wie du dir das vorgestellt hast? 

Du hast keine Ahnung, was du falsch machst. Negative Gedanken überwältigen dich und fühlst dich einfach nur schlecht. Du stellst plötzlich dein ganzes Leben in Frage. In solchen Situationen, in denen schier gar nichts gelingen will, können folgende 11 Gedanken-Hacks die Lösung bringen:

  1. Inne halten und nachdenken: Welche positiven Dinge kann ich dieser so scheinbar furchtbaren Situation abgewinnen? Jede Medaille hat immer zwei Seiten. Ist es eventuell eine Bereicherung, wenn es nicht klappt? Vielleicht habe ich mir das ganze zu rosig vorgestellt.

  2. Gefühle zulassen: Dieser Schmerz in mir, Wut, Enttäuschung, Zorn und vermutlich auch Angst, die müssen da sein. Nur Lächeln bringt dich nicht weiter. Nicht alles kann einfach so abgetan werden. Auch negative Gefühle gehören zum Leben dazu und durch den Schmerz wächst man. Friss den Schmerz nicht in dich hinein, lass ihn raus, sei wütend, dass es nicht klappt. Das befreit ungemein. 

  3. Akzeptanz üben: Die jetzige Krise gehört zu deinem Leben. Ist es wirklich so schlimm, wenn es diesmal nicht klappt? Bin ich zu verbissen an die ganze Sache herangegangen? Fehlt mir die Leichtigkeit? Brauche ich einfach mal ein bißchen Abstand zu der Sache?
  4. Es ist so wie es ist: Entweder du kommst mit der Sache klar oder du versuchst sie zu verändern. Geht beides nicht, dann lass diese Sache in Ruhe. Nimm die Situation an, so wie sie ist. Ganz fatalistisch sozusagen: „So ist es jetzt nunmal“. Wenn dich dein Partner verlassen hat, kann es am besten sein, es einfach zu akzeptieren. Und ja, du darfst dann auch mal traurig sein und heulen, warum auch nicht. Aber nach 3 Tagen Tränen, wird wieder die Sonne scheinen, garantiert. Nichts ist für immer, auch nicht der Schmerz. Nach dieser Zeit bist du frei für neue Menschen in deinem Leben.

  5. Ablenkung: Wenn deine Gedanken ständig um die eine Sache kreisen, dann muss das irgendwann enden. Sage nach 10 Minuten Stopp und lenke dich mit etwas anderem ab.

  6. Gut gemeinte Ratschläge prüfen: Höre nicht ungeprüft auf die Ratschläge anderer. Auch die anderen können deine Probleme oft nicht lösen und nicht immer sind gut gemeinte Ratschläge hilfreich. Du selbst hast meistens die Antwort für dein Problem schon in dir. Vielleicht gibt es doch noch einen Weg, dass es klappt. Bleibe offen für eine solche Möglichkeit und schließe nicht kategorisch Sachen aus, die dir andere erzählen.

  7. Geduldig sein: Manchmal braucht es einfach nur Geduld. Viele erfolgreiche Menschen haben unzählige Rückschläge erlitten und haben immer und immer wieder erlebt, zu scheitern. Sie hatten aber eines, das ihnen den Weg geebnet hat, und das ist die Geduld. Immer wieder haben sie es versucht und irgendwann hat es dann doch geklappt. Sie haben mit kleinen Veränderungen gearbeitet und sich an die Sache herangetastet.  Alternative Wege ausprobiert und es immer wieder anders versucht. Der Erfolg war kein Glück oder Zufall, sondern geduldiges Ausprobieren.

  8. Wendepunkt nicht verpassen: Jedes Scheitern kann auch zum Neuanfang verwendet werden. An manchen Situationen sind wir gar nicht schuld. Jemand anderes hat die Situation verursacht oder macht gerade eine Veränderung durch. Und gerade diese Veränderung eines anderen Menschen könnte dein Leben auf den Kopf stellen. Wenn z.B. dein Partner plötzlich beschließt, dass er auswandern will, dann hat das zunächst mal gar nichts mit dir zu tun. Aber natürlich bist du davon betroffen. Du musst dann selbst einen Weg finden, mit dieser neuen Situation umzugehen. Schließlich kommt die Veränderung nicht von dir selbst, sondern von jemand anderem. Aber bei dir bricht die Krise aus. Du musst zunächst einmal analysieren, wie du dazu stehen willst, kannst oder sollst. Hier könnte ein Wendepunkt sein, dass es auch zu deinem Ziel wird. Oder auch gerade nicht.

  9. Muster erkennen: Verliebst du dich ständig in den Falschen? Passiert das immer und immer wieder? Dann könnte ein Muster dahinter verborgen sein. Dein Verhalten oder etwas in dir versucht unbewusst, sich diesem Menschen zu nähern und keinem anderen. Das Muster zu durchbrechen braucht Zeit auf Aufmerksamkeit. Es bedeutet eine Menge Mut, kleine Veränderungen im Leben durchzusetzen.

  10. Das Leben nicht vergessen: Auch in Krisen und in schlechten Zeiten muss man leben dürfen. Nicht nur das Negative sehen, auch mal die Blume am Wegesrand betrachten. Kleinigkeiten, die dir Freude machen, bewusst genießen. Eine heiße Tasse Tee oder ein heißes Bad, ein Saunabesuch oder zum Friseur gehen. Die Krise muss auch mal Pause haben dürfen. 

  11. Hilfe suchen: Das Buch von Michael Ende „Momo“ ist Philosophie pur und hat jede Menge Weisheiten in sich vereint. Eigentlich ein Kinderbuch, habe ich es als Erwachsene wiederentdeckt. Die folgende Passage beschreibt die Lösung einer Krise in wunderbarer Weise. Der Straßenkehrer Beppo sagt zu Momo: „Manchmal hat man eine lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluß ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Du musst immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein. Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“

Es ist genau so, wie Beppo es beschreibt, die Krise in ihrem ganzen Ausmaß ist überwältigend. Alles scheint sinnlos und viel zu schwer. Das ganze aufzuteilen in kleine und kleinste Schritte, einfach nur an den nächsten Atemzug zu denken, befreit von der Last. Schritt für Schritt kann das Problem angegangen werden und schlußendlich ist es gelöst, noch bevor du es merkst. Denn die kleinen Schritte sind so sehr in deinen Gedanken, dass du die Schwere des Ganzen vergisst.

Hier der Link zum Buch*:

Lies auch: Glaubenssätze und ihre Bedeutung für den Umgang mit Geld

Komm in meine Gruppe auf Facebook Finance and Life!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

error

Bitte teile den Artikel!