Glaubenssätze und ihre Bedeutung für den Umgang mit Geld

Glaubenssätze und ihre Bedeutung für den Umgang mit Geld

Es gibt tatsächlich einige Glaubenssätze, die sind so stark, dass sie unser ganzes Leben beeinflussen. Oft wissen wir gar nicht, dass wir daran glauben. Wir haben sie schon in der Kindheit aufgesogen wie ein Schwamm. Wir haben diese Glaubenssätze niemals hinterfragt, wir haben sie nicht einmal beachtet. Diese tief versteckten Glaubenssätze über Geld haben eine enorme Bedeutung für unseren Umgang mit Geld. Wollen wir etwas ändern in Bezug auf unser Geld, müssen wir uns mit diesen Glaubenssätzen beschäftigen.

Für Geld muss man hart arbeiten! Ein Glaubenssatz, der entscheidet, wie du über Geld denkst!

Einer dieser Glaubenssätze über Geld, der sehr stark in uns allen verankert ist. Kennst Du diesen Glaubenssatz? Was hat er für eine Bedeutung für den Umgang mit Geld? Wenn Du in Dich hinein hörst, stimmst Du zu? Für mich war das jahrelang absolut wahr. Je härter wir arbeiten, desto mehr Geld haben wir. Ist das wirklich immer so?

Dieser Glaubenssatz hat meinen Umgang mit Geld jahrelang beeinflusst.

Lass das mal mit dem Geld jemanden machen, der sich damit auskennt! Noch so ein Glaubenssatz mit tief gehender Bedeutung

Ein weiterer Glaubenssatz über Geld, den mir niemand auf der Welt hätte ausreden können. Auch dieser Glaubenssatz definiert wie Du ganz persönlich mit Geld umgehst. Diverse Finanzberater, Banker des Vertrauens und Verwandte später: Das stimmt so nicht! Niemand weiss besser, wie Du Dein Geld investieren kannst, als Du selber. Und das ist immer wahr! Denn es ist Dein Geld und Du allein bestimmst, wie und ob es investiert werden soll und in was. Das kannst nur Du allein wissen. Niemand sonst. 

Alle anderen vertreten ihre Interessen. Sie üben einen Beruf aus, der nicht unbedingt das beinhaltet, was Du brauchst. Sie schlagen Dir vor, was für sie das Beste ist, welche Produkte am meisten Provision abwerfen. Das können auch mal gute Produkte sein. Das ist nicht unmöglich. Aber sie sind nicht immer notwendigerweise das Beste für Dich!

Wie steuern diese Glaubenssätze über Geld meine Gedanken?

Halten wir fest: Das richtige Denken ist entscheidend, wie ich mit meinen Finanzen umgehe. Und diese tief verwurzelten Glaubenssätze über Geld haben eine Bedeutung für den Umgang mit Geld. Wir wollen es uns einfach nicht eingestehen. Wir sind völlig ahnungslos. Aber: Unser Denken entscheidet alles. Ein Zitat von Goethe: „Am Ende ist Geld doch das Zeichen aller Notwendigkeiten und Bequemlichkeiten des Lebens“. Es ist doch auch heute nichts anderes. Das Verstehen der Grundlagen des Geldes, das Sichbeschäftigen mit Formen der Geldanlage, das Nachdenken über Geld wird Dir niemand abnehmen. Mit Geld umgehen heisst auch mit dem Leben fertig werden. Am Lebensende wird nicht entscheidend sein, wie hoch der Kontostand ist. Entscheidend ist, ob eine Person ein erfülltes und glückliches Leben gelebt hat. Nur die menschlichen Erlebnisse werden eine Bedeutung haben. 

Über Geld spricht man nicht!

Ein weiterer, sehr verbreiteter Glaubenssatz über Geld mit weitreichenden Auswirkungen

Man muss über Geld sprechen! Warum soll es ein Tabu sein? Geld ist nur Mittel zum Zweck, also völlig harmlos, oder etwa nicht?  Das „Geld liegt auf der Straße“, Du musst Dich nur bücken und es aufheben. Ich sage, das stimmt. Denn den Mutigen und den Kreativen sowie den Machern, denen gehört doch die Welt. Du kannst dazu gehören, Du kannst diese ganzen Glaubenssätze über Geld hinterfragen. Du kannst den Umgang mit Geld ändern? Die Frage ist nur: Willst Du das auch? Ändere Deine Glaubenssätze über Geld und Dein Leben wird sich ändern!

Selbstwert und Glaubenssätze – ein Zusammenhang?

Bin ich es wert, viel Geld zu verdienen? Oder glaube ich, vielleicht sogar unbewusst, ich bin es nicht wert, so viel Geld zu verdienen. Eine interessante Überlegung, denn es steckt in Deiner Beziehung zu Geld vielleicht auch eine nicht erkannte geringe Selbsteinschätzung. Und noch etwas. Glaubst Du im Innersten, dass Du ein Recht auf Fülle und Wohlstand hast? Glaubst Du es wirklich? Höre einmal ganz in Dich hinein und versuche zu ergründen, welche Gefühle Du mit Geld verbindest. Oder vielleicht muss auch das Umfeld weiter ergründet werden. Darf ich erfolgreicher sein als mein Vater, mein Bruder, meine Schwester? Welche Gefühle verbinde ich damit? Geht es mir gut bei diesen Gedanken?

Glaube ich, dass wenn ich mehr habe, ein anderer dadurch weniger hat? Glaube ich das? Erlaube ich mir Reichtum? Ist Reichtum für mich bestimmt? Oder ist es mir gar zu anstrengend oder zu kompliziert, mich mit Geld zu beschäftigen?

Wie gehst Du mit Schulden um?

Geliehenes Geld muss zurückgezahlt werden. Viele finanzieren ihr neues Handy, Auto, Möbel, sogar den Urlaub mit Konsumentenkrediten. Ist ja so einfach und mit 0 % Angeboten, da kann nichts schiefgehen. Aber häufen sich diese Kleinkredite und kommt dann noch etwas Unvorhergesehenes dazwischen, was dann? Die Spülmaschine geht kaputt, kein Notgroschen da, das heisst Überziehen des Kontos. Das Problem mit Schulden ist, dass wir uns das nicht eingestehen wollen. Man fühlt sich allein und will sich auch niemandem anvertrauen.

Die Scham ist einfach zu groß. Viele hoch verschuldete Personen fangen damit an, ein Lügenkonstrukt aufzubauen, um ihre Probleme zu verschleiern. Ein erster Schritt raus aus solch einer Situation ist, sich professionelle Hilfe zu holen. Schuldenberater sind dafür da und in manchen Fällen sogar kostenlos. Außergerichtliche Schuldenbereinigung oder im Extremfall Restschuldbefreiung nach einer Insolvenz sind Möglichkeiten, auch bei hohen Schulden bzw. Überschuldung wieder ein wenig Hoffnung zu schöpfen. Denken Sie immer daran, es gibt immer einen Weg, hinein und hinaus. Geben Sie niemals auf!

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Tipps um Glaubenssätze zu verändern

Negative Glaubensssätze hindern Dich daran, Geld zu verdienen. Und nun? Zunächst ist es wichtig, sich ein Ziel zu setzen. Dies könnte so aussehen: Ziel ist es, jeden Monat 100 Euro zu sparen. Und dann geht es los. In den Kalender für den ersten Tag eintragen, 100 Euro im Monat sparen. Auf ein extra angelegtes Konto oder Unterkonto diesen Betrag überweisen. Für den nächsten Monat auch schon eintragen. Nach der Überweisung Haken daran. Ein gutes Gefühl wird sich einstellen. Du hast es angepackt, der erste Schritt ist  getan. Ein Gefühl, das ausdrückt, wow ich kann das und sehe jeden Monat, wie sich mein Guthaben erhöht.

Ein weiterer Glaubenssatz, der zu diesem entscheidenden Projekt ins Spiel kommt, lautet: „Das kann ich nicht“. Wir hören es in unserem Kopf und vielleicht hören wir sogar die Mutter, den Vater oder eine andere Bezugsperson sagen: „Das kannst Du nicht!“. Wie oft habe ich diesen entscheidenden Satz gesagt. Wie oft hat ihn meine Mutter zu mir gesagt, so lange, bis er in Fleisch und Blut übergegangen ist. Deine Wünsche und Träume können sich nicht erfüllen, solange Du nicht selbst daran glaubst. 

Jetzt und hier sagst Du Dir: „Aber natürlich kann ich das, ich kann und werde dies und jenes tun, in unserem Beispiel 100 Euro monatlich sparen. Das hört sich ein wenig törricht an, aber wenn man das macht, könnte daraus Großes entstehen. Aber es sind nicht die eingesparten 100 Euro, die dies bewirken. Es ist das Gefühl, und ich kann es doch, warum auch nicht? Ich beweise mir selber, dieser Glaubenssatz stimmt nicht und ich kann es aktiv beweisen. So, das klingt doch super einfach und einleuchtend, nicht wahr?

Ist es einfach, Glaubenssätze zu verändern?

Nein das ist es nicht! Es ist verdammt schwer. Die Glaubenssätze wurden Dir über Jahre evtl. Jahrzehnte eingebläut. Es wird viel Zeit und Geduld brauchen, sie umzukehren. Sie zu widerlegen wird ein harter Kampf und ich kann sagen, eventuell wird es ein lebenslanger Kampf werden. Aber das Tröstliche daran ist, es wird sich so sehr lohnen.

Selbst kleine Veränderungen können viel bewirken. Dich stärken, Dich ermutigen, Dir Hoffnung geben, ein erfüllteres, schöneres Leben zu leben. Dein Leben selbst zu gestalten. Der erste Schritt ist der Schwierigste und gleichzeitig der Bedeutendste. Aber immer Dranbleiben gehört ebenso dazu. Für viele, besonders aber für Frauen, ist Sicherheit sehr wichtig. Der Gedanke etwas zu verlieren, wiegt weit schwerer, als der Gedanke etwas zu gewinnen. Sicherheit hat Vorfahrt. Aber warum ist das so? Es ist die Angst, die uns lähmt. Wovor haben wir Angst?

Wir haben Angst, dass es unbequem werden könnte, Angst, dass es anstrengend werden könnte. Wir haben Angst, dass man sich zum Idioten macht. Ein gutes Bild, das man sich in diesem Zusammenhang vor Augen führen könnte ist, ein Haus mit einem Garten und einem Zaum drumherum. Innerhalb des Zauns fühlen wir uns sicher, geborgen, alles ist bekannt. Wir befinden uns in einer Komfortzone, die sehr angenehm sein kann.

Veränderungen tun weh!

Die Komfortzone zu verlassen ist verdammt schwer. Es ist so behaglich und kuschelig eingerichtet, unsere Komfortzone. Wieso nur sollte man sie verlassen? Es gibt unzählige Gründe, es dennoch zu tun. Ein Grund könnte sein, die Aussicht auf ein schöneres Haus, einen größeren Garten , mehr Komfort, persönliche Weiterentwicklung und ein besseres Lebensgefühl. Es gibt noch viel mehr gute Gründe. Die Liste ist ellenlang. Aber wahr ist, außerhalb der Komfortzone ist es ungemütlich, Rückschläge können uns hart treffen, der eingeschlagene Weg oder das Ziel müssen korrigiert werden. Es besteht natürlich auch immer die Gefahr eines Scheiterns. In unserer Leistungsgesellschaft ist das nicht gerne gesehen. Leider ist wahrer Erfolg, beruflich wie privat, mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Es gibt da Unabwägbarkeiten, die nicht mit aller Macht unterbunden werden können. Benjamin Franklin sagte dazu:“Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu finden, wird am Ende beides verlieren“. Gute Glaubenssätze, die Du Dir selbst täglich sagen solltest sind: „Ich habe es verdient, glücklich und erfolgreich zu sein“ und „Ich habe die Kraft und den Mut, Dinge in meinem Leben zu verändern“. „Ich schaffe es mit Leichtigkeit, 100 Euro jeden Monat zu sparen“.

Mehr dazu: Wie Dein Denken Dein Leben bestimmt

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