Gold ist das ultimative Investment?

Alles Gold oder was - das ultimative Investment

Jeder sucht das ultimative, beste Investment; ist es Gold? Und ist Gold wirklich krisensicher? Bist Du ängstlich und vorsichtig? Gut so. Denn dies ist wichtig in finanziellen Dingen. Das Risiko muss immer mit im Fokus sein. Und das Risiko steigt mit der Rendite. Je höher die Rendite, je höher das Risiko. Denn die Rendite preist das Risiko ein. 

Du suchst das ultimative Investment? Das mühsam zusammengesparte Geld soll krisensicher angelegt werden? Wie in Zeiten von wirtschaftlichen Unwägbarkeiten kein großes Risiko eingehen? Trotz Inflationsängsten soll Dein Investment sicher sein? In Zeiten drohender Handelskriege oder Kriegen überhaupt, steigt die Nachfrage nach Gold. Ein Investment in Edelmetalle wie z.B. Gold, Silber, Platin oder Palladium ist sinnvoll. Es gibt auf jeden Fall viele Argumente dafür. Gold ist ein Wert, eine Sachanlage. Goldbarren kann ich anfassen, es ist real, eben nicht virtuell.

Warum nur Gold? Gold als das ultimative Investment

Edelmetalle sind unverzichtbar für die Herstellung von Solarzellen, Windräder, Katalysatoren und Handys. All diese Dinge werden wir verstärkt in der Zukunft benötigen. Gleichzeitig sind Edelmetalle wie Gold nur in begrenzter Anzahl vorhanden. Somit wird der Wert tendenziell steigen mit zunehmender Verknappung. Gold erfüllt die Funktion des Geldes schon tausende Jahre lang. Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Mit Gold wird man überall auf der Welt bezahlen können. Es ist quasi eine universelle Währung und sie ist überall bekannt. Wie viel Gold ist noch vorhanden?

Lies dazu auch: Was ist Geld? Eine kleine Erläuterung

Die Goldvorräte reichen voraussichtlich noch ca. 20 Jahre, die Silbervorräte voraussichtlich noch ca. 27 Jahre. Gold war schon immer eine Krisenwährung. Ob Staatskrise, drohende Inflation, Währungsreform oder mehr, Gold gilt als sicherer Hafen. Die Empfehlung lautet, 10 % des Gesamtvermögens sollte in Edelmetalle gesteckt werden.

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Gold ist ein Investment zum Anfassen

Unser heutiges Geldsystem ist vollständig fiktional. Somit ist es richtig, einen kleinen Teil seines Vermögens in Gold und Silber anzulegen. London ist übrigens die Hauptstadt des Edelmetallhandels. Aus Gründen der Handelbarkeit kommen vor allem Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium in Frage. Gold lässt sich physisch kaufen. Ich rate dazu, es über eine Handelsplattform zu kaufen. Über die Bank ist ein wenig teurer.

Lagerung von Gold

Für kleinere Mengen an Gold ist ein Safe zuhause durchaus praktisch. Du kannst das Gold dann jederzeit anschauen, fühlen und sehen. Möglich ist auch eine Anmietung eines Schließfaches bei einer Bank. Ein zollfreies Hochsicherheitslager im Ausland (für Gold würde auch Deutschland in Betracht kommen) ist eine Alternative. Die Vorzüge dieser Lösung liegen auf der Hand. Ein Teil des Vermögens ist so ganz einfach „internationalisiert“. Es wird also dem deutschen Bankensystem entnommen. Somit wird das Risiko breiter gestreut. Beim Kauf von Edelmetallen werden 19 % Umsatzsteuer eingespart. Wirtschaftsprüfer prüfen in regelmäßigen Abständen, ob das Gold auch wirklich noch da ist. Falls es  nicht da ist, dann ist es versichert.

Nur Goldbarren oder was?

Es geht aber auch günstiger. Ein Investment an der Börse in die Edelmetalle kann über ein Depot erfolgen. Dabei kann bequem ein Depot bei der Hausbank dienen. Solch ein Edelmetall-Bankdepot wird als ETCs (Exchange-traded Commodities) bezeichnet. Bei solch einer Investition darf das Geld in den nächsten Jahren nicht gebraucht werden. Es muss also „über“ sein, sozusagen. Die Preise für Edelmetalle sind stark schwankend. Es ist auch hier ratsam, ein wenig zu streuen. Silber und Palladium sind es wert, näher betrachtet zu werden. Die Geschichte hat häufig gezeigt, dass Edelmetalle zwar im Preis fallen können, nie aber an Wert. Papiergeld dagegen ist bereits hunderte Male gestorben. Papiergeld sinkt irgendwann immer auf seinen inneren Wert – auf null. Bedenke dies stets!

Tipps zum Goldkauf

Erträge aus Edelmetallen sind in Deutschland bereits nach 12 Monaten steuerfrei. Selbst Gewinne aus Edelmetall-ETCs mit einem Auslieferungsanspruch (beim Kauf unbedingt darauf achten!) sind nach 12 Monaten von der Abgeltungssteuer befreit. Andere Gewinne aus Wertpapieren wie Aktien, Fondsbeteiligungen oder Zertifikaten fallen unter die Abgeltungssteuer. Damit der Goldkauf gelingt, sollte darauf geachtet werden:

  • Gold nur mit Echtheitsgarantie kaufen, am sichersten bei führenden Scheideanstalten nach dem Standard der London Bullion Market Association
  • Eigentums- und Lagerbestätigung bei der Einlagerung von Gold verlangen
  • Lagerungsvertrag für Gold muss kündbar sein (jederzeit)

Alternativen zum ultimativen Investment Gold 

Was ist eigentlich das Interessante an Palladium? Es sind die Anwendungsgebiete! Anwendungsgebiete für Palladium sind Katalysatoren, Nanotechnologie, Medizintechnik und alternative Umwelttechniken. Der Preis von Palladium ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Russland fördert 40 % des Weltbedarfs an Palladium. Diese Ressource könnte bald vollständig erschöpft sein. 

Achtung: Gold ist kein Allheilmittel. Ein Verbot von Goldbesitz wurde wegen der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren schon einmal verhängt.

Sind Aktien nicht genauso krisensicher wie Gold?

Aber sicher, das sind sie. Nehmen wir z.B. Nestlé Aktien, zu Nestlé gehören Marken wie Nescafé, Mövenpick, Maggi, Alete, Thomy, Herta. In fast jedem Produktbereich ist das schweizerische Unternehmen Marktführer. Ich selbst habe Aktien von Nestlé im Depot, ein Segen. Denn der Lebensmittelsektor ist unabhängig von der Konjunktur, denn „gegessen wird immer“.

Ein weiteres Beispiel ist Coca Cola. Hier gibt es Dividende, 48 Jahre in Folge und Coca Cola ist durchaus kreativ. Selbst Investor Warren Buffet hat Coca Cola in seinem Depot und das seit Jahren. Krisensicher, ich glaube schon. Noch ein Beispiel ist Fielmann. Gerade in Krisenzeiten sind Güter wie günstige Brillen beliebt.

Auch Aktien sind das ultimative Investment schlechthin. Aktien können mit Gold durchaus mithalten. Und auch Aktien sind Sachwerte. Den Unternehmensanteil kann man zwar schlecht anfassen, er ist aber dennoch real.

Achtung: Geheimtipp!

Ein britischer Markenhersteller mit Namen Reckitt Benckiser soll auch noch dabei sein. Produktnamen wie Calgonit, Sagrotan, Cillit Bang, Clearasil und Calgon zählen dazu. Auch im Pharma- und Nahrungsmittelgeschäft ist Reckitt Benckiser tätig. Hier ist Potenzial vorhanden bei noch günstigen Einstiegspreisen.

Sind auch ETFs krisensicher?

620 Milliarden Euro Anlegergeld steckte Ende 2019 in börsengehandelten Indexfonds (ETFs). Aber was ist in einer Krise? Verlieren ETFs in einer Krise nicht mehr als die darin abgebildeten Aktien? Blackrock, der größte Vermögensverwalter der Welt ist übrigens Marktführer am ETF-Markt. Blackrock verwaltet Wertpapiere im Wert von mehr als 6 Billionen US-Dollar.

Für mich persönlich sind ETFs nicht das „richtige Ding“, salopp ausgedrückt. Man ist eben nicht Teileigentümer eines Unternehmens wie bei einer Aktie. Man kann sich nicht für eine bestimmte, gut geführte Firma oder besonders mitarbeiterfreundliche Firma entscheiden. Immer ist es ein Mix aus vielem. Eine individuellere Lösung ist sicherlich die gute alte Einzelaktie. Bei ETFs habe ich bei diesem Hype auch erhebliche Bauchschmerzen, ob nicht doch die Börsen künstlich manipuliert werden. Besonders im Hinblick auf die zunehmende Beliebtheit dieser Anlageform. ETFs kosten eine jährliche Gebühr von 0,1 – 0,5 %. Das ist nicht viel, aber Aktien haben eine solche Gebühr eben nicht.

Zugriff des Staates – gibt es einen Schutz?

Auch hier gilt es, das Vermögen breit zu streuen. Und dennoch, kommt es zu einer Krise, auf welche Anlageform kann der Staat dann zugreifen? Bei Bargeld solltest Du darauf achten, mehrer Konten bei verschiedenen Banken zu haben. Das Vermögen auf den einzelnen Konten sollte jeweils 100 000 Euro nicht überschreiten. Um noch sicherer zu sein, sollten systemrelevante Banken gewählt werden. Die Aussicht ist dann größer, dass diese Geldhäuser vom Staat gerettet werden. Sie werden also eher nicht so schnell pleite gehen.

Auf jede Anlageform könnte der Staat im Ernstfall zugreifen. Auch Gold ist nicht das ultimative Investment, wenn es darum geht, vor staatlichem Zugriff geschützt zu sein. 

Zurück zur Natur?

Grund und Boden? Vielleicht sogar Agrarflächen, um autark zu sein im Notfall? Kommt es zur Krise, könnten auf den Flächen z.B. Kartoffeln angepflanzt werden. Leider ist Ackerland in Deutschland sehr teuer geworden. Steigende Preise für Weizen haben dazu geführt, dass Landwirte Flächen zukaufen. Ein weiterer Nachteil dieser Strategie ist, dass man das Land und seine Früchte gegen Plünderer verteidigen müsste – keine schöne Vorstellung!

Was ist Deine Meinung zu Gold? Hast Du vielleicht Gold im Besitz? Schreibe es in die Kommentare!

 

 

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