Das ist eine Nummer zu groß für mich

Das ist eine Nummer zu groß für mich

77. Glaubenssatz:

„Das ist eine Nummer zu groß für mich“

Kennst du das? Du denkst bei einer neuen Herausforderung, beruflich oder privat, sofort: „Das ist eine Nummer zu groß für mich!“. Du traust es dir einfach nicht zu. Doch woher kommt das?

Kennst du den Bestseller von Bärbel Mohr? Da kann man alles beim Universum bestellen und bekommt es dann auch. Natürlich muss man daran ganz fest glauben, sonst funktioniert es nicht. Schließlich lässt sich das Universum nicht austricksen. Selbst den passenden Partner kann man bestellen, so praktisch ist das.

Parkplätze kann man herbeizaubern und es klappt. Na ja, manchmal hat es vielleicht auch nicht geklappt. Dann lag es wohl daran, dass man nicht fest genug daran glaubte.

Mehr zum Universum und das Wünschen findest du hier:

Wünsche an das Universum – funktioniert das und warum?

Sind die Ziele zu groß?

Eigentlich sollte man sich immer Ziele setzen, die eine Nummer zu groß sind. Denn es ist doch so, dass man in alles erst hineinwachsen muss. Viel weniger Frauen als Männer gründen Unternehmen. Nicht einmal 20 % der Gründer von Unternehmen sind weiblich. Inzwischen ist es gut wissenschaftlich belegt, dass Diversität und Kreativität die Voraussetzung für innovative Unternehmen sind. Haben Frauen keinen Biss, keinen Ehrgeiz oder keine Lust? Doch, das ist alles vorhanden. Es wird Frauen nur sehr viel schwerer gemacht, Unterstützung für ihre Ideen zu erhalten.

Warum gründen so wenig Frauen Unternehmen?

Nur 1/3 des Investmentkapitals für Start ups geht an Frauen. Ohne ein gewisses Startkapital ist es um einiges schwerer, eine Firma aufzubauen. Wenn die Kapitalgeber wüssten, was ihnen entgeht, dann würden sie umdenken. Denn die Zahlen sprechen für sich. Frauen machen aus Investmentkapital sehr viel mehr als Männer. Sehr divers aufgestellte Teams sind nachweislich resistenter in Krisen. Die gewaltigen Herausforderungen der kommenden Jahre wie Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung können nur durch krisenresistente Teams gemeistert werden.

Zitate zum Nachdenken zwischendurch:

3 wundervolle Zitate von Ernst Ferstl:

„In der Schule des Lebens bekommen wir täglich die gleiche Aufgabe: aus jedem Tag das Beste zu machen“

„Was wir loslassen, kann uns nicht mehr festhalten“

„Es sind unsere Fragen, die darüber entscheiden, ob wir ein Ja oder ein Nein zur Antwort bekommen“

Mehr Zitate von Ernst Ferstl: https://weisewortwahl.de/tag/ernst-ferstl-zitate/

Warum trauen wir uns so wenig zu?

Wenn der Glaubenssatz Nr. 77 in uns verankert ist, dann trauen wir uns nicht zu, etwas Großartiges zu leisten. Denn wir fürchten uns davor, zu scheitern. Nur damit bleibt alles genau so wie es ist. Ein Wachstum oder eine Veränderung wird nicht stattfinden. Wenn es gelingt, mit dem Status Quo glücklich zu werden, dann kann man doch getrost diesen Glaubenssatz haben. Es hält uns auf jeden Fall klein und schwach.

Ängste überwinden – leichter gesagt als getan

Auch im Sport kennen wir diesen Satz Nr. 77. Eine Mannschaft, die gegen eine andere antreten muss, die spielerisch weit überlegen ist, fühlt sich miserabel. Doch was passiert, wenn die Spieler der unterbewerteten Mannschaft schon im vorhin hinein Glaubenssatz Nr. 77 im Kopf haben. Sie geben auf, bevor das Spiel überhaupt angefangen hat. Sie vergeben die Chance, sich zu verbessern, aus ihren Fehlern zu lernen. Sie haben, schon bevor das Spiel anfängt, verloren. Das Gleiche passiert im Leben. Wenn ich den neuen herausfordernden Job gar nicht erst annehme, dann kann ich auch nicht wissen, ob ich ihn nicht doch ganz gut gemeistert hätte.

Diese Grenzen im Kopf

Es sind diese Hürden und Schranken im Kopf, die uns nicht das Leben leben lassen, dass eigentlich ganz natürlich in uns steckt. Diese Glaubenssätze sind sehr hartnäckig, quasi in unserem Unterbewusstsein, eingebrannt. Manchmal muss der Leidensdruck sehr hoch sein, damit wir anfangen, diese Glaubenssätze überhaupt mal zu hinterfragen. Die Bequemlichkeit und das Festhalten an Altbekanntem kann sehr stark sein. Wenn wir nicht auch mal mit Niederlagen umgehen müssen, so kommen wir alle in einen Zustand der Gleichförmigkeit. Jeder Tag ist mehr oder weniger gleichgeschaltet. 

Der Blick zurück

Zu Urzeiten, als es noch Säbelzahntiger gab, da war das Leben jeden Tag spannend. Es war ein Kampf ums Überleben und das jeden einzelnen Tag. Die Abenteuerlust ist in jedem von uns noch immer vorhanden und wir brauchen ab und zu mal ein bißchen Aufregung und Nervenkitzel. Nicht umsonst sind Actionfilme und Krimiserien so beliebt. Fast jeder liebt Krimis und wenn der Krimi richtig schön spannend ist, dann fühlen wir ein Kribbeln in unserer Magengrube. Auch viele Sportarten setzen auf Action und Wagnis. Fallschirmspringen, Wellenreiten oder Ski fahren, alles nicht ganz so ungefährlich. Diese Wagnisse können auch auch im beruflichen Umfeld eingegangen werden. Doch in diesem Bereich wollen viele dann so viel Sicherheit wie möglich. Doch auch hier sollten wir uns von Glaubenssatz Nr. 77 verabschieden.

„Du bist großartig“

Jeder Mensch ist großartig und sollte sich genau so fühlen dürfen. Das Leben ist ganz allein in der Lage, uns auf unsere menschliche Größe zurechtzustutzen. Dazu brauchen wir nun wirklich keinen Satz Nr. 77 dafür, der uns schon vorher zusammenfaltet zu einem Zwerg. Auch ist der Glaubenssatz Nr. 77 so limitierend, dass er allein es schafft, alle Ambitionen abzutöten.

Lass das nicht zu! Du bist großartig, wundervoll und voll an Ideen und guten Einfällen. Lebe es aus und du wirst mehr Lebenslust und viel mehr Spaß haben. Denn der Satz Nr. 77 ist ein wahrer Energieräuber. Scheuch ihn davon und etabliere folgenden Satz:

„Ich kann alles schaffen, was ich will. Ich bin energiegeladen, gesund und vital. Ich bin einzigartig und toll“

Sag dir diesen Satz jeden Tag und fühle den Unterschied.

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