Frauen und Geld – Liebe auf den ersten Blick?

Frauen und Geld

Die große Liebe zu finden ist einfach wunderbar. Wer denkt da schon an Geld? Frauen und Geld, das passt doch nicht zusammen? Oder doch? Total unromantisch, oder nicht? Leider ist die Liebe oft nicht von Dauer und der Alltag kehrt ein. Wenn es ganz schlecht läuft, steht irgendwann eine Scheidung an. Seit 2008 sieht das Unterhaltsrecht vor, dass es für Frauen im Falle einer Scheidung kein Recht mehr auf lebenslange Unterhaltszahlung gibt. Diese Reform wurde von vielen gar nicht bemerkt. Bewusst ist es kaum einer Frau, dass sich etwas Entscheidendes geändert hat. Denn es heisst heute, jeder Mann und jede Frau muss seinen/ihren Unterhalt selbst bestreiten.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – heute ein Muss

Viele Frauen merken, es ist mehr denn je notwendig, auch wenn Kinder vorhanden sind, dass Frau irgendeiner bezahlten Tätigkeit nachgehen muss. Frau und Geld, das passt sehr gut zusammen. Frau muss sich selbst und ihre Kinder versorgen. Und ans Alter ist natürlich auch zu denken. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist heute kein „schön wär’s“ mehr, nein, es ist existentiell geworden. Das „Ich bleibe zuhause und versorge die Kinder“ oder „Ich halte meinem Mann den Rücken frei“ ist für Frauen mit gravierenden Nachteilen verbunden. 

Kaum einer Frau ist dies in dieser Deutlichkeit bewusst. Zwar scheinen die Rollen nicht mehr ganz so festgelegt wie zu unserer Mütter Zeiten, doch die unbewussten Rollen in unserer Gesellschaft sind immer noch präsent. Denn: Was ist, wenn der Mann, gerne mit Mitte 50 sich in eine andere Frau verliebt, vielleicht mit Kindern. So, paff, die Ehefrau ist wie vom Donner gerührt, hat sie nicht alles für diesen Mann geopfert. Unterhalt will und muss er nicht zahlen, und schließlich hat er nun eine andere Familie zu versorgen. Oder die Frauen, die ihrem Mann, der Karriere macht, den Rücken frei halten. Was geschieht, wenn der Mann plötzlich verstirbt, Herzinfarkt. Wieder ins Berufsleben nach all den Jahren zuhause, schwierig. Vielleicht kennst Du ähnliche Fälle in Deinem Bekanntenkreis. Frau sollte sich dringend mit Geld anfreunden.

Frauen und Geld – eine Liebesgeschichte

Haben auch Männer Schwierigkeiten mit den Finanzen? Aber sicher, die Männer geben es nur nicht zu. Tatsächlich können Männer viel schlechter mit Geld umgehen als Frauen. Warum? Frauen machen intuitiv immer das Richtige. Dass Frauen zu emotional seien, stimmt nur bedingt. Sie haben sich einfach nur das sensitivere Gefühl bewahrt. Übrigens viele Männer auch, man muss diese Männer nur finden, es gibt sie. Frauen sind durch ihre Mutterrolle dafür geschaffen, empathisch zu sein. Wie oft müssen sie erfühlen, warum das Baby schreit. Sie fühlen in sich hinein: Die Welt wird künftig von Frauen regiert werden, denn Frauen haben Kopf und Herz.

Sie lösen Probleme anders, gemeinschaftlicher, friedlicher, lösungsorientierter. Sie können Führung. In den allermeisten Familien ist die Frau der „heimliche“ Taktgeber. Der Mann ist nur nach außen das Familienoberhaupt, die Frau bestimmt subtil das Familiengeschehen. Die Familie ist wichtig für jede Gesellschaftsform. Läuft es in den Familien schlecht, so überträgt sich dies auf alle Bereiche (Wirtschaft, Politik, Außenhandel etc. …). Die wichtige Familienarbeit wird monetär nicht vergütet, leistet aber einen enormen Beitrag zur Gesunderhaltung der solidarischen Gemeinschaften.

Wer übernimmt die Familienarbeit?

Entscheidet sich eine Gesellschaft, dass diese wichtige Familienarbeit von externen Anbietern (Grippe, Kindernanny, Hausmädchen, Au pair) teilweise oder fast vollständig übernommen werden soll, werden diese Arbeiten dann doch monetär vergütet. Ist die Qualität der Betreuung egal oder das Umfeld für kleine Kinder? Was passiert mit Menschen, die in früher Kindheit keinen echten Bezugspunkt haben. Passiert überhaupt etwas? Die Fragen sind nur zum Teil beantwortbar, sehr individuell und erst in der nächsten Generation sichtbar. Man weiss allerdings aus der Generation, die im Krieg aufgewachsen ist, dass z.T. extreme psychische Störungen aufgetreten sind. Enge Verbindungen zu den eigenen Kindern war sehr schwierig bis traumatisch.

Wie kann Frau Geld verdienen trotz Familienarbeit?

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familie-und-digitale-gesellschaft/vereinbarkeit-familie-beruf

Durch die technologischen Entwicklungen ist es zunehmend möglich, von zuhause aus zu arbeiten und Familie und Kindererziehung mit der Berufstätigkeit in Einklang zu bringen. Zunehmende Heimarbeit würde auch den Berufsverkehr entspannen, die öffentlichen Verkehrsmittel und den eigenen Pkw. Der Stressfaktor Verkehr würde in seiner Bedeutung abnehmen. Viele und immer mehr Berufe lassen sich ausschließlich vom PC aus erledigen. Eine andere Idee, um der Einsamkeit im Home Office zu begegnen, sind mobile Arbeitsplätze, in der Nähe eines Cafes, Einkaufszentrums etc. … Stundenweise einen Arbeitsplatz in einem großen Büro mieten, mal gleichgesinnte Leute treffen, beim Kaffee über Belanglosigkeiten schwatzen, warum nicht?

Selbst das Baby könnte mitgenommen werden oder der Hund. Das Abschneiden alter Zöpfe, neue Modelle denken und leben. Veränderungen zulassen oder annehmen; das gehört zu dem neuen Mindset dazu. 

Frauen und Geld – das leidige Thema Sparen

Mir wurde von klein auf beigebracht: „Spare im Überfluss, dann hast Du in der Not“. Dieser Spruch wird wohl nie aus der Mode kommen. Klar, es ist so leicht, Schulden zu machen. Finanzierungen zu 0 % sind verlockend und laden dazu ein. Doch Schulden haben die unangenehme Eigenschaft, wieder zurückbezahlt werden zu müssen. Eine Schuld abtragen ist nicht besonders schön. Die Schulden muss man jahrelang abtragen, der Nutzen ist oft schon längst vergangen. Auf etwas zu sparen ist „uncool“, alles muss sofort und schnell erfüllt werden.

Eventuell ist jedoch nach ein paar Monaten, Wochen oder sogar Tagen, der Wunsch nach dem neusten Handymodell schon wieder verflogen? Denke mal darüber nach. Wer gewinnt an diesem Spiel der leichten und einfachen Kredite? Der Schuldner oder der Geldgeber? Oft geht es schlicht ums Verkaufen. Die Falle schnappt dann richtig zu, wenn sich die kleinen Raten summieren und jeden Monat ein gewisser Betrag nur für die langsame Schuldentilgung weggebucht wird. Wer kann da noch was sparen? Aber es gibt doch keine Zinsen mehr und alle sagen, verkonsumieren ist besser. Tust Du immer, was andere sagen?

Spare, um zu investieren. In sich selbst zu investieren ist die beste aller Investitionsmöglichkeiten. Bilde Dich weiter (das kostet Geld), lies Bücher (das kostet Geld). Vielleicht willst Du Dir auch eine Eigentumswohnung kaufen, die, die Du Dir schon so länge wünschst. Diese Investition ist wohl etwas größer und nur mit einem gewissen Betrag an Eigenkapital realistisch. Hier ist es notwendig, einen größeren Berg an Schulden aufzunehmen. Der Unterschied zu den Konsumschulden ist hier die Werthaltigkeit Deines Objektes.

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